Entgrenzte Anatomie. Eine Tübinger Wissenschaft und der Nationalsozialismus

Entgrenzte Anatomie. Eine Tübinger Wissenschaft und der Nationalsozialismus

Veranstalter
Benigna Schönhagen und Stefan Wannenwetsch, Projekt Gräberfeld X, Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, Universität Tübingen
Veranstaltungsort
Alte Anatomie
Gefördert durch
Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen
PLZ
72074
Ort
Tübingen
Land
Deutschland
Findet statt
Hybrid
Vom - Bis
19.02.2024 - 30.09.2024
Von
Stefan Wannenwetsch, Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, Universität Tübingen

Der zweite Teil der Vortragsreihe widmet sich der Frage nach den Konsequenzen, die aus der Geschichte der Anatomien im NS gezogen wurden, und nach jenen, die wir noch ziehen müssen: Wie gehen wir künftig mit sensiblen Objekten um? Wie kann das Thema in der medizinischen Ausbildung verankert werden? Und wie schaffen wir die Voraussetzungen für eine dauerhafte gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Problematik?

Entgrenzte Anatomie. Eine Tübinger Wissenschaft und der Nationalsozialismus

Die Vorträge finden jeweils ab 19.00 Uhr im Großen Hörsaal der Alten Anatomie in Tübingen (Österbergstraße 3) statt und werden live gestreamt. Die Zoom-Zugangsdaten lauten:

Meeting-ID: 975 3069 2580
Kenncode: 320392

Die Mitschnitte werden, wie schon beim ersten Teil des Begleitprogramms, im Anschluss auf der Projektseite dokumentiert: https://graeberfeldx.de/videos/videos-des-begleitprogramms/

Programm

19.02.2024: Leonie Braam (Tübingen)
Zwischen Zeigen und Nicht-Zeigen. Ausstellungspraxis mit sensiblen Objekten

04.03.2024: Mathias Schütz (München)
Zurück in die Zukunft? Die Transformation der anatomischen Leichenbeschaffung nach 1945 am Beispiel Bayerns

06.05.2024: Manuela Bauche (Berlin)
Auf dem Weg zum „Erinnerungsort Ihnestraße“. Eine Ausstellung zum Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik

24.06.2024: Sabine Hildebrandt (Boston)
Anatomie im Nationalsozialismus und das Vienna Protocol – Vom Umgang mit materiellem und immateriellem historischem Erbe

01.07.2024: Michael Viebig (Halle)
„… bietet aber gerade der Krieg ungewöhnlich günstige Bedingungen.“ – Leichen für Forschung und Lehre aus der Richtstätte des Zuchthauses Halle.

29.07.2024: Benigna Schönhagen und Stefan Wannenwetsch (beide Tübingen)
Jeder Name ein Leben. Biographische Lesung

30.09.2024: Finissage

Kontakt

graeberfeldx[at]uni-tuebingen.de

https://graeberfeldx.de/ausstellung/
Redaktion
Veröffentlicht am